Tumorzentren und Onkologische Schwerpunkte
Das Ziel der Landesregierung, für alle Krebspatienten in allen Landesteilen eine adäquate Versorgung von Krebspatienten auf hohem Niveau sicherzustellen, konnte im wesentlichen durch die Ausweisung von mittlerweile 4 Tumorzentren (Universitätskliniken Heidel-berg/Mannheim, Tübingen, Freiburg und Ulm) und 12 Onkologischen Schwerpunkten (Stuttgart, Karlsruhe, Oberschwaben in Ravensburg, Heilbronn, Göppingen, Villingen-Schwenningen, Konstanz/Singen, Ludwigsburg/Bietigheim, Ortenaukreis in Offenburg, Ostwürttemberg in Heidenheim, Lörrach-Rheinfelden und Reutlingen) verwirklicht werden. Zur Sicherung der qualitativen Voraussetzungen dieser Einrichtungen wurden "Grundsätze und Kriterien für die fachlichen Voraussetzungen eines Onkologischen Schwerpunktes" von Vertretern der Gesundheitspolitik zusammen mit Wissenschaftlern erarbeitet und fortgeschrieben, so dass in Baden-Württemberg landesweit einheitliche Strukturen und Verfahren etabliert werden konnten. Das gut funktionierende System der onkologischen Versorgung in Baden-Württemberg wird kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. Drei bereits abgeschlossene Zertifizierungsverfahren zur Qualitätssicherung an den Onkologischen Schwerpunkten in Göppingen, Ludwigsburg/Bietigheim und Offenburg (Ortenaukreis) belegen dies in eindrucksvoller Weise.
Der Kampf gegen Krebs zählt weiterhin zu den wichtigsten gesundheitspolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Das Ziel der Landesregierung, für alle Krebspatienten in allen Landesteilen eine adäquate Versorgung von Krebspatienten auf hohem Niveau sicherzustellen, konnte im wesentlichen durch die Ausweisung von mittlerweile 4 Tumorzentren und 12 Onkologischen Schwerpunkten verwirklicht werden.