Psychische Erkrankungen und Psychosomatische Störungen
Psychische Erkrankungen und psychosomatische Störungen gehören zu den häufigsten und auch kostenintensivsten Erkrankungen. Allgemein wird davon ausgegangen, dass die Zahl der Erkrankungen in Deutschland - wie auch in den anderen Ländern - in den nächsten Jahren weiter zunehmen wird.
Beim Entstehen psychischer Erkrankungen können körperliche, psychische und soziale Faktoren eine Rolle spielen. So wie die Psyche des Menschen auch durch körperliche Erkrankungen beeinflusst werden kann, können auch psychische Störungen psychische Folgeerkrankungen auslösen. Beide Erkrankungsarten bedürfen daher eines Behandlungsansatzes unter Berücksichtigung körperlicher, psychischer und sozialer Faktoren. Eine psychische Erkrankung wird häufig verdrängt und zum Tabu erklärt. Dabei ist es wichtig, dass sich die Betroffenen und ihr Umfeld bewusst mit der Erkrankung auseinandersetzen.
Behandlungseinrichtungen für
psychische Erkrankungen und psychosomatische Störungen
Mit einem Anteil von über 10% am Gesamtbettenbestand hat die psychiatrische und psychosomatische Akutversorgung in Baden-Württemberg einen beachtlichen Stellenwert in der allgemeinen Krankenhausversorgung. Derzeit werden insgesamt ca. 8000 Betten und tagesklinische Behandlungsplätze für die Behandlung psychischer Erkrankungen und psychosomatischer Störungen in Krankenhäusern in öffentlicher, freigemeinnütziger und privater Trägerschaft betrieben.