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AG Aktionsbündnis Organspende

Trotz aller Bemühungen und eines deutlichen Anstiegs der Zahl der Organspenden im Jahr 2006 warten allein in Baden-Württemberg ca. 1500 Menschen auf eine Organtransplantation. Mit der im Februar 2006 erfolgten gesetzlichen Einführung von Transplantationsbeauftragten in baden-württembergischen Krankenhäusern wurde bereits ein wichtiger Schritt zur Förderung der Organspende getan.

Weitere unterstützende Maßnahmen sollen von der im Rahmen des Gesundheitsforums Baden-Württemberg im September 2006 ins Leben gerufenen Arbeitsgruppe „Aktionsbündnis Organspende“ eingeleitet werden.
Hierzu sollen Aktionen insbesondere in folgenden Schwerpunktbereichen durchgeführt werden:

• Landkreise bzw. kommunale Behörden
• Kirchen
• Krankenkassen
• Krankenhäuser
• Ärzteschaft, Apothekerschaft, Gesundheitsberufe
• Schulen und weitere Ausbildungsstätten
• Medien und sonstige allgemeine Öffentlichkeitsarbeit
• Justiz

Zur Erarbeitung eines Maßnahmenbündels wurden vier Unterarbeitsgruppen eingerichtet. Neben der Entwicklung eines Konzeptes zur Verbesserung der Medienpräsenz des Themas Organspende durch zentrale Kampagnen und einer eigenen Internetplattform, das die Unterarbeitsgruppe „Öffentlichkeitsarbeit“ ausarbeitet, gilt es auch, die Transplantationszentren mit dem umliegenden Krankenhäusern und deren Transplantationsbeauftragten zu vernetzen. Diesem Vorhaben widmet sich die Unterarbeitsgruppe „Krankenhausvernetzung“.

Ebenso wichtig erscheint die Positionierung des Themas Organspende im Schulunterricht und in Fort- und Weiterbildungen betroffener Berufsgruppen, wozu die Unterarbeitsgruppen „Schulen“ und „Fort- und Weiterbildung“ beitragen wollen.

Am „Aktionsbündnis Organspende“ sind u. a. die Deutsche Stiftung Organtransplantation, die Transplantationszentren und Krankenhäuser, die Krankenkassen, die Ärzte- und Apothekerschaft, die Selbsthilfegruppierungen sowie Landkreise und Kirchen beteiligt.