AG Gesundheitsstandort BW als Marke für die Außenwirtschaft
Ziel der Arbeitsgruppe "Gesundheitsstandort Baden-Württemberg als Marke für die Außenwirtschaft (Dienstleister/Industrie)" ist es, zum Nutzen aller Beteiligten die bislang oft vereinzelte Präsentation des Gesundheitsstandortes Baden-Württemberg zu bündeln und mit den Stärken und Kernkompetenzen gemeinsam zu werben. Dies gilt für Dienstleistungen rund um die Gesundheit ebenso wie für die Produkt- und Standortqualität.
Die Arbeitsgruppe mit Vertretern der Gesundheitswirtschaft wird von Herrn Ministerialdirigent Hartmut Reichl, Leiter der Abteilung Grundsatz und Außenwirtschaft im Ministerium für Wirtschaft und Finanzen, geleitet. Ihr gehören Vertreter der Universitätsklinika, der Krankenhäuser der Maximalversorgung, der Industrie, des Heilbäderverbandes Baden-Württemberg, des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg und des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst an. Im Hinblick auf das Internationalisierungspotenzial und die Exportchancen für sog. Komplettlösungen in der Gesundheitswirtschaft ist beabsichtigt, weitere Experten wie Consultants, Planer, Ausrüster und Betreiber von Gesundheitseinrichtungen sowie Bildungsdienstleister in die Arbeit einzubinden.
Für die weitere Entwicklung des Gesundheitsstandorts Baden-Württemberg ist es wichtig, die Stärken und Kernkompetenzen der Gesundheitswirtschaft gerade auch in der Außenwirtschaft zum Einsatz zu bringen. Deshalb wurde im Auftrag des Finanz- und Wirtschaftsministeriums vom Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) im Zusammenwirken mit dem Institut für Arbeit und Technik (IAT) und ISW Consult die Studie „Gesundheitsstandort Baden-Württemberg: Stärken und außenwirtschaftliche Potenziale“ erstellt.
Auf der Basis statistischer Auswertungen, explorativer Interviews und einer breit angelegten schriftlichen Befragung werden die außenwirtschaftlich relevanten Segmente der Gesundheitswirtschaft Baden-Württembergs hinsichtlich ihrer Stärken und außenwirtschaftlicher Potenziale untersucht und darauf aufbauend die außenwirtschaftlichen und standortpolitischen Strategieoptionen systematisiert.
Anknüpfend an die im Gesundheitsforum vorgestellten und mit Vertretern der Gesundheitswirtschaft diskutierten Handlungsempfehlungen der Studie sind Aktivitäten in drei Handlungsfelder geplant:
- Bewerbung des Gesundheitsstandortes Baden-Württemberg (Standortmarketing)
- Neue Handlungsansätze bei der Exportförderung der Gesundheitswirtschaft (Internationalisierung) und
- Nutzung von Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten (Dienstleistung).
Die Kurz- und Langfassung der Studie sowie weitere Informationen und Ansprechpartner im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft finden Sie auf der Homepage Dienstleistungsoffensive Baden-Württemberg.