Gesundheitsforum Baden-Württemberg

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Idee des Gesundheitsforums

Das Gesundheitsforum Baden-Württemberg wurde auf Initiative der Landesregierung im Jahr 2000 ins Leben gerufen. Anlass für die Gründung war die Studie der Unternehmensberatung Roland Berger und Partner „Zukunftsinvestitionen in Baden-Württemberg“, die darlegte, dass Netzwerke von Akteuren, etwa im Gesundheitswesen, wirtschaftliches Wachstum und Synergiepotenziale freisetzen können.
Um den Netzwerkgedanken im Gesundheitswesen zu befördern und Effizienz und Qualität zu steigern, kooperieren im Gesundheitsforum Vertreter unterschiedlicher Gesundheitsbereiche u.a. der Gesundheits- und Heilberufe, Krankenkassen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Landessenioren- und Landesfrauenrat, Gesundheitsregionen sowie Unternehmen aus dem Gesundheitsbereich.  Eine thematische und personelle Erweiterung des Gesundheitsforums hat im Jahr 2009 mit der Umsetzung der Gesundheitsstrategie Baden-Württemberg und der Aufnahme weiterer Mitglieder begonnen. Denn Gesundheit wird inzwischen auch als Standortfaktor für Baden-Württemberg gesehen, was neue Perspektiven eröffnet. Um der gesamtgesellschaftlichen Bedeutung der Gesundheitsstrategie Rechnung zu tragen, wurden die kommunalen Landesverbände, die IHK, die Arbeitgeberverbände und die Gewerkschaften, der Landessportverband und Patientenvertreter in das Gesundheitsforum aufgenommen. Im themenbezogenen Arbeits- und Projektgruppen engagieren sich darüber hinaus weitere Institutionen und Verbände.

Näheres erfahren Sie unter der Rubrik Mitglieder.

Ziele des Gesundheitsforums

Hauptziel des Gesundheitsforums Baden-Württemberg ist es, die Kommunikation und Kooperation zwischen den Partnern des Gesundheitssystems und der Gesundheitswirtschaft zu fördern. Damit sollen übergreifende Entwicklungen und Innovationen durch intensivere Zusammenarbeit und engere Abstimmung leichter realisiert werden.

Die Gesundheitswirtschaft gilt als Standortfaktor in Baden-Württemberg und soll nachhaltig gestärkt werden. Denn der Gesundheitsmarkt zählt zu den stärksten Wachstumsmärkten in Baden-Württemberg, verfügt über  große Entwicklungspotenziale und bietet ideale Voraussetzungen für Investitionen in zukunftsträchtige Gesundheitsprojekte. Dies wird vom McKinsey-Gutachten 2010 –Wirtschaftliche und technologische Perspektiven der Landespolitik bis 2020 – bestätigt. Baden-Württemberg hat im Bundesvergleich im Gesundheitswesen und in der Gesundheitswirtschaft strukturell eine herausragende Marktposition:

Das Land hat seit langem gewachsene, gute Gesundheitsversorgungsstrukturen im ambulanten und stationären Bereich. Die baden-württembergische Krankenhauslandschaft wird getragen von kompetenten und wirtschaftlich arbeitenden Einrichtungen; zudem profitiert die stationäre Versorgung von den Kompetenzen der renommierten Universitätskliniken Heidelberg, Tübingen, Ulm, Freiburg und Mannheim mit ihrem hohen wissenschaftlichen Niveau. Baden-Württemberg gilt in Deutschland als führender Pharmastandort und verfügt über ausgeprägte Stärken in der Medizintechnik, dem pharmazeutischen Handel sowie in der Biotechnologie. Nicht zuletzt ist Baden-Württemberg das Bäderland „Nummer Eins“ in Deutschland.

Diese Stärken können im Verbund der Akteure und Ministerien zur weiteren Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung bestmöglich genutzt werden. Die Zukunftsthemen einer patientenorientierten, sektoren- und berufsgruppen übergreifenden Gesundheitsversorgung werden dabei im Mittelpunkt stehen.